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13.01.2019: Auswärtskampf gegen Heinsberg endet nach sechs Stunden mit Punkteteilung


Mit mehr kämpferischem Einsatz als absoluter Spielklasse konnte sich unsere erste Mannschaft im Kellerduell gegen die Schachfreunde aus Heinsberg ein nach sechs Stunden ausgekämpftes 4:4 sichern.
Es begann mit zwei sehr schnellen Entscheidungen: Patrick konnte sich an Brett 1 aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls bei unseren Gastgebern über einen kampflosen Punkt freuen, wohingegen Oliver an Brett 2 nach einem schachlichen Ausfall eine Figur stehen ließ und noch in der Eröffnung die Waffen strecken musste.
Lange plätscherte der Kampf nun hin, bis auch Wolfgang an Brett 5 eine Figur stehen ließ und die Partie aufgab.
Mit starker kämpferischer Leistung erstritt sich der Jugendliche Heinsberger an Brett 8 ein remis gegen den für den erkrankten Felix eingesprungenen Multi, was den Startschuss für eine ganze Reihe an Remisen begann; aufgrund des zwischenzeitigen Rückstands war jedoch jedes dieser Remise voll ausgefochten.
So konnte Ullrich an Brett 3 dank präziser Verteidigung seines Gegners mit seinem Königsangriff nicht durchdringen und gab ebenso remis wie Lisa an Brett 7, aus deren Endspiel nicht mehr herauszuholen gewesen war.
Als nach mehr als fünf Stunden zähem Ringen auch Fredis Endspiel an Brett 6 nach einem studienhaften Bauernwettrennen unentschieden endete, war es beim Stand von 3:4 an Georg, noch etwas zu holen. Gleich zwei Mal vergab unser Mannschaftsführer einen Sieg und wollte gegen den bis zum Schluss sehr aggressiv auf Gewinn spielenden Gegner nach knapp sechs Stunden in beiderseitiger finaler Zeitnot schon remis geben, als sich die Ereignisse überschlugen: Georg bot im Endspiel Dame+Bauer gegen Dame+Bauer remis, was der Gegner ablehnte - um im folgenden Zug die Dame einzustellen.
So wurde es ein 4:4, bei dem man fast geneigt wäre zu sagen, dass Glück im Spiel war - wenn nicht alle wüssten, dass Schach eines der wirklich wenigen Spiele ist, bei denen es niemals mit Glück zugeht.

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08./09.12. 1. Jugend- und Erwachsenenmannschaft fahren mit unvollständiger Aufstellung Niederlagen ein

Das zweite Adventswochenende stand unter keinem guten Stern für unsere ersten Mannschaften; am Samstag bereits musste sich die erste (Rumpf-)Jugendmannschaft mit nur vier besetzten Brettern gegen die Nachwuchskicker aus Ratingen geschlagen geben und am Sonntag wurde die erste Mannschaft mit nur sechs besetzten Brettern gar mit 1:7 durch Düsseldorf-Süd abgefertigt. Aber der Reihe nach:

Aufgrund der parallel stattfindenden Weihnachtsfeier des Pickvereins wurde beschlossen, den Jugendkampf im Ausweichlokal in Barmen stattfinden zu lassen; hier fanden sich leider nur David, Alejandro, Noah A. und Florian ein, um gegen die vollzählig angetretene Mannschaft aus Ratingen zu spielen. Und es sah zunächst auch gar nicht schlecht aus, obwohl die Bretter 3 und 4 kampflos an die Ratinger gingen: Noah hatte an Brett 5 nach etwa zehn Zügen bereits Dame und Turm mehr und Alejandro konnte seinen Gegner an Brett 2 bereits in der Eröffnung überrennen und einen Sieg einfahren.

An Brett 6 wogte die Partie mit wechselnden Materialverhältnissen lange hin und her, schlussendlich konnte Florian aber doch den Punkt zum zwischenzeitlichen 2:2 (6:8) einfahren. Leider verpasste Noah an Brett 5 dann doch den Sieg und musste nach wechselhaftem Kampf die Waffen zum zwischenzeitlichen 2:3 (7:11) strecken.

David lieferte sich an Brett 1 einen sehr langen Kampf mit seinem ebenbürtigen Gegner, der am Ende remis ausging; der Mannschaftskampf ging 2,5:3,5 (9:13) verloren.

Am Sonntag erhielt die erste Mannschaft eine üble Klatsche gegen den Meisterschaftsaspiranten Düsseldorf-Süd; die Schachfreunde vom Rhein traten zwar ersatzgeschwächt, aber immerhin vollzählig an, wogegen bei uns Patrick, Falk und Felix fehlten. Da die Zweite leider keinen Ersatz stellen konnte und die Dritte einen parallelen Kampf hatte, startete der Mannschaftskampf mit einem 0:2 mit Nullen an den Brettern 3 und 5.

Es sollte der kürzeste Kampf der bisherigen Saison gegen unsere an jedem Brett ab Brett 3 etwa 200 Punkte stärkeren Gegner werden: Wolfgang musste der größeren Erfahrung seines Gegners in Endspielen nach einem mustergültig vorgetragenen Minoritätsangriff am Damenflügel Tribut zollen und verlor; quasi gleichzeitig remisierte Georg an Brett 4 in einer deutlich besseren Stellung, die sich aus einem von Schwarz misshandelten Schotten ergeben hatte - hier war wohl übertriebener Respekt vor den 250 Punkten DWZ-Unterschied am Werk.

Auch Ulrich steckt noch mitten im Formtief und stellte an Brett 2 erst einen Bauern am Damenflügel und dann die ganze Stellung ein; Fredi erlag an Brett 7 einem schönen Mattangriff zum Zwischenstand von 5,5:0,5.

Oliver hielt sich an Brett 1 lange sehr gut und hatte in beidseitiger Zeitnotphase sogar eine leicht bessere Stellung, als der Schachfreund aus Düsseldorf in eine Stellungswiederholung abwickelte - der Ehrenpunkt war gerettet. An Brett 8 hätte Lisa bei konsequenter Spielweise noch einen zweiten Punkte beisteuern können und stand zwischenzeitlich deutlich besser. Leider fiel sie in einem "lucky punch" zum Opfer und wurde durch einen Doppelangriff mattgesetzt. 

So stand am Ende ein im Wesentlichen verdientes 1:7 zu Buche - wir wollen hoffen, in den nächsten Mannschaftskämpfen zumindest vollständige Mannschaften aufbieten zu können.

 

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Eigentlich sollte das erste Saisonspiel gegen die U20 der Düsseldorfer SK1 auswärts stattfinden. Da in Düsseldorf nicht gespielt werden konnte, fand das Spiel in Vonkeln statt.

Brett 3 konnte von Vonkeln nicht belegt werden, so das die ersten drei Punkte an die Düsseldorfer gingen. In einer "Blitzpartie" konnte Noah Klein die ersten Vonkelner Punkte sammeln. Sarah Pflaum hatte ihren Gegner von Anfang an unter Kontrolle, stellte in überlegener Stellung die Dame ein, aber konnte trotzdem mit einem sehr schönen Mattbild gewinnen. Mit Springer und Dame drängte Alejandro Loriguillo den gegnerischen König in die Ecke und konnte ihn dort Matt setzen. Inzwischen stand es 9:6 für Vonkeln und es liefen noch zwei Partien. An Brett 1 fiel die nächste Entscheidung, nachdem David Siegler König, Dame und Turm seines  Kontrahenten mit einem Springer gabelte, gab sein Gegner kurze Zeit später auf. Im letzten, laufenden Spiel lieferten sich zwei junge Debütanten ein langes Gefecht und obwohl Richard Georg mit einem Turm gegen zwei Türme eigentlich auf verlorenem Posten stand, konnte er sich noch ein Remis erkämpfen.

Mit 14 Punkten ist Vonkeln Tabellenführer. Das nächste Spiel ist am 8. Dezember in Vonkeln gegen den Ratinger SK 1.

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Bei der diesjährigen Einzelmeisterschaft der Schachjugend Bergisch-Land nahmen fünf Kinder aus Vonkeln teil.

U14: Sarah Pflaum, Florian Wahlmann und David Siegler

U12: Falk Stiller

U10: Johan Schellenbach

In der U10 belegte Johan Schellenbach den 7. Platz mit 2 Punkten

Im Mittelfeld der U12 belegte Falk Stiller den 9. Platz mit 3 Punkten

Bei der U14 erreichte Florian Wahlmann Platz 18 mit 2 Punkten, Sarah Pflaum den 16. Platz mit 3 Punkten und David Siegler wurde mit 7 Punkten aus 7 Spielen Jugendbezirksmeister Bergisch-Land in der U14.

 

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23.09.2018: Saisonauftakt mit 3:5 gegen die SG Hochneukirch

Die ohne Ersatzgestellung aus der zweiten Mannschaft gestartete Erste musste gleich im ersten Mannschaftskampf der Saison eine Niederlage einstecken.

Verhältnismäßig rasch einigte sich Patrick an Brett 1 mit seinem Gegner nach einer ereignisarmen Partie auf remis; und auch Felix zog es vor, trotz eines Mehrbauern seit der Eröffnung remis zu geben, da ihn plötzlich starke Kopfschmerzen befielen; in dem bis dahin sehr spannend verlaufenden Mannschaftskampf waren bis zur Zeitnotphase auch keine weiteren Ereignisse zu verzeichnen; da zu diesem Zeitpunkt Uli, Georg und Lisa sehr gut standen, keimte an dieser Stelle Zuversicht auf.

Nahezu gleichzeitig musste Oli an Brett 2 die Waffen strecken und Georg konnte nach einem Fehlgriff seines Gegners im Mittelspiel den Vorteil festhalten und in das zwischenzeitliche 2:2 ummünzen.

Leider vergab Ulrich seine gut aussehende Partie durch einen kurzzeitigen Anfall von Schachblindheit und verlor an Brett 3; sehr schade, denn nach dem schönen Sieg von Lisa an Brett 8 stand es nun 3:3 bei einem remisigen Endspiel von Fredi an Brett 7 und einem nachteiligen Turmendspiel von Wolfgang an Brett 6.

Leider konnte Wolfgang sein Turmendspiel nicht halten, so dass Fredi versuchen musste, irgendwie den ganzen Punkt zu machen. Leider verriss er die Partie dabei, so dass am Ende ein 3:5 zu Buche stand.