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08./09.12. 1. Jugend- und Erwachsenenmannschaft fahren mit unvollständiger Aufstellung Niederlagen ein

Das zweite Adventswochenende stand unter keinem guten Stern für unsere ersten Mannschaften; am Samstag bereits musste sich die erste (Rumpf-)Jugendmannschaft mit nur vier besetzten Brettern gegen die Nachwuchskicker aus Ratingen geschlagen geben und am Sonntag wurde die erste Mannschaft mit nur sechs besetzten Brettern gar mit 1:7 durch Düsseldorf-Süd abgefertigt. Aber der Reihe nach:

Aufgrund der parallel stattfindenden Weihnachtsfeier des Pickvereins wurde beschlossen, den Jugendkampf im Ausweichlokal in Barmen stattfinden zu lassen; hier fanden sich leider nur David, Alejandro, Noah A. und Florian ein, um gegen die vollzählig angetretene Mannschaft aus Ratingen zu spielen. Und es sah zunächst auch gar nicht schlecht aus, obwohl die Bretter 3 und 4 kampflos an die Ratinger gingen: Noah hatte an Brett 5 nach etwa zehn Zügen bereits Dame und Turm mehr und Alejandro konnte seinen Gegner an Brett 2 bereits in der Eröffnung überrennen und einen Sieg einfahren.

An Brett 6 wogte die Partie mit wechselnden Materialverhältnissen lange hin und her, schlussendlich konnte Florian aber doch den Punkt zum zwischenzeitlichen 2:2 (6:8) einfahren. Leider verpasste Noah an Brett 5 dann doch den Sieg und musste nach wechselhaftem Kampf die Waffen zum zwischenzeitlichen 2:3 (7:11) strecken.

David lieferte sich an Brett 1 einen sehr langen Kampf mit seinem ebenbürtigen Gegner, der am Ende remis ausging; der Mannschaftskampf ging 2,5:3,5 (9:13) verloren.

Am Sonntag erhielt die erste Mannschaft eine üble Klatsche gegen den Meisterschaftsaspiranten Düsseldorf-Süd; die Schachfreunde vom Rhein traten zwar ersatzgeschwächt, aber immerhin vollzählig an, wogegen bei uns Patrick, Falk und Felix fehlten. Da die Zweite leider keinen Ersatz stellen konnte und die Dritte einen parallelen Kampf hatte, startete der Mannschaftskampf mit einem 0:2 mit Nullen an den Brettern 3 und 5.

Es sollte der kürzeste Kampf der bisherigen Saison gegen unsere an jedem Brett ab Brett 3 etwa 200 Punkte stärkeren Gegner werden: Wolfgang musste der größeren Erfahrung seines Gegners in Endspielen nach einem mustergültig vorgetragenen Minoritätsangriff am Damenflügel Tribut zollen und verlor; quasi gleichzeitig remisierte Georg an Brett 4 in einer deutlich besseren Stellung, die sich aus einem von Schwarz misshandelten Schotten ergeben hatte - hier war wohl übertriebener Respekt vor den 250 Punkten DWZ-Unterschied am Werk.

Auch Ulrich steckt noch mitten im Formtief und stellte an Brett 2 erst einen Bauern am Damenflügel und dann die ganze Stellung ein; Fredi erlag an Brett 7 einem schönen Mattangriff zum Zwischenstand von 5,5:0,5.

Oliver hielt sich an Brett 1 lange sehr gut und hatte in beidseitiger Zeitnotphase sogar eine leicht bessere Stellung, als der Schachfreund aus Düsseldorf in eine Stellungswiederholung abwickelte - der Ehrenpunkt war gerettet. An Brett 8 hätte Lisa bei konsequenter Spielweise noch einen zweiten Punkte beisteuern können und stand zwischenzeitlich deutlich besser. Leider fiel sie in einem "lucky punch" zum Opfer und wurde durch einen Doppelangriff mattgesetzt. 

So stand am Ende ein im Wesentlichen verdientes 1:7 zu Buche - wir wollen hoffen, in den nächsten Mannschaftskämpfen zumindest vollständige Mannschaften aufbieten zu können.