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17.03.2019 Erste Mannschaft spielt unentschieden im drittletzten Heimkampf der Saison

In dem wichtigen Heimkampf gegen unsere Tabellennachbarn aus Erkrath ist der Ersten Mannschaft ein 4:4 der besonderen Art gelungen. 

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass bis auf den erkrankten Falk alle Stammspieler anwesend waren, wir also quasi in Bestbesetzung angetreten sind. Dabei begann der Kampf wenig vielversprechend: Wolfgang setzte an Brett 6 seine Serie unglücklicher Spiele leider fort und verlor nach einer taktischen Wendung in kurz zuvor noch recht aussichtsreicher Stellung. Auch Felix konnte leider kein rasches Remis abliefern, sondern verlor ebenfalls.

Jedoch scheint unser Brett 3 langsam zu alter Form wiederzufinden: In einer sehr souveränen Vorstellung konnte Ulrich seinen Gegner förmlich überspielen und sorgte für den Anschlusstreffer, so dass wieder etwas Hoffnung aufkommen konnte. Auch Georg blieb an Brett 4 ungeschlagen, wenngleich der Caro-Kann schon sehr zahm behandelt wurde - eine Unachtsamkeit seines Gegners reichte für eine vorteilhafte Stellung, die der Schachfreund aus Erkrath aber noch in ein Dauerschach retten konnte.

An den Brettern 2 (Oli), 7 (Fredi) und 8 (Lisa) sollte nun der Tag entschieden werden; Oli stand zu diesem Zeitpunkt sehr unter Druck, lediglich Lisa stand bequem auf Vorteil gegen den Schachfreund aus Erkrath. Als Oli dann zum 2:4 Zwischenstand verlor, schien auch der Kampf verloren: Lisa konnte die erdrückende Stellung zwar in einen Sieg ummünzen, bei Fredi war aber weit und breit kein Sieg oder gar eine Siegmöglichkeit in Sicht - das Springerendspiel mit vier ineinander verkeilten Bauern wäre mit jeder Engine +/-0.00 zu bewerten gewesen.

Doch nun begann der Krimi: mit einer erstaunlichen Ausdauer und inmitten von daumendrückenden Vonkelnern versuchte Fredi immer und immer wieder, ein Schlupfloch in die Stellung zu finden - bis es ihm in finaler beidseitiger Zeitnot und nach knapp 150 Zügen (geschätzt!) schließlich gelang.

Schach ist bekanntermaßen kein Glücksspiel - aber hier hatten wir, wie auch schon in unserem Kampf gegen Heinsberg, Caissa eindeutig auf unserer Seite.

Die parallel in Radevormwald spielende dritte Mannschaft war leider nicht so glücklich unterwegs - zu sechst angetreten gab es ein deutliches 2:6 gegen Radevormwald. Der Wiederabstieg dürfte leider kaum noch zu vermeiden sein.

 

 

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24.02.2019: Auswärtskampf beim Lokalrivalen endet 1:5

In den meisten Einzelfällen Kurz und schmerzvoll endete der Auswärtskampf unserer Vierten Mannschaften bei den Schachfreunden der Elberfelder Schachgesellschaft, der entgegen erster Erwartungen doch pünktlich um 10 Uhr beginnen konnte.

Und noch bevor der eine Stunde später beginnende Jugendmannschaftskampf der ESG angepfiffen wurde, waren die unteren drei Bretter schon zu unseren Ungunsten entschieden - Johan, Noah und Florian begannen ihre Partien sehr anständig, mussten aber jeweils noch gegen Ende der Eröffnung die Waffen strecken. Im Sinne der Spielpraxis für unsere jungen Spieler waren die Partien jedoch trotzdem sehr wertvoll und die anschließende Analyse ließ einige wertvolle Tipps zutage treten.

Alejandro startete an Brett 3 einen furiosen Angriff nebst (theoretisch sogar korrektem) Figurenopfer, vereinfachte die Partie jedoch zu schnell und stand am Ende in einem Endspiel mit einer Qualität weniger da, was sein Gegner gekonnt in einen Sieg ummünzte. 

Hingegen konnten wir an Brett 1 einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren - David konnte schon in der Eröffnung einen Bauern gewinnen, vereinfachte mit freundlicher Mithilfe seines Gegners die Stellung sehr konsequent und führte den Vorteil im Endspiel ungefährdet zum Sieg.

Bedeutend kämpferischer ging es an Brett 2 zu, wo Stefan sich trotz eines Fehlgriffs und damit verbundenem Figurenverlust nicht geschlagen geben wollte und seinem Gegner einen langen Kampf bot. 

Am Ende stand aber auch hier ein Sieg für die ESG zu Buche, so dass unsere Vierte sich nun mit dem siebten Tabellenplatz begnügen muss.

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17.02.2019: SK-Ratingen 3 - SF Vonkeln 1 4:4

In dem Abstiegsduell gegen die Schachfreunde aus Ratingen hat unsere Erste Mannschaft den zweiten Mannschaftssieg der Saison knapp verpasstund musste mit einem 4:4die Heimreise antreten.

Der Kampf begann bereits sehr friedlich: nach etwa einer gespielten Stunde wurde an den Brettern 2,3 und 4 von unseren Gegnern und an Brett 5 von Felix jeweils viel zu früh remis angeboten; an Brett 5 wurde es auch angenommen.

Lisa hingegen hatte in den vergangenen Spielen eher ein Faible für sehr lange Partien an den Tag gelegt, willigte dann aber mit einem Mehrbauern bei sehr passiver Stellung auch in ein remis ein, kurz bevor der für den verhinderten Fredi eingesprungene Daniel an Brett 8 trotz zwischenzeitlich vielversprechender Stellung die Waffen strecken musste.

Bei diesem Stand hagelte es wieder Remisangebote (an den Bretter 2, 3 und 4), die jedoch allesamt abgelehnt werden mussten, da Patrick an Brett 1 stark unter Druck geraten war und auch Ulis Partie eher remisträchtig war.

Die erfreuliche Nachricht kam von Brett 2, wo Oli einen sauberen Sieg einfahren konnte

An Brett 3 gab es eine sehr lange theoretische Abwicklung bis ins Turmendspiel- lange versucht Ulrich dieses zu kneten, musste dann nach etwa drei Stunden aber auch ins remis zu einem 2,5:2,5 Zwischenstand einwilligen. Zu diesem Zeitpunkt sah es auch recht vielversprechend aus, da zwar Patrick immer noch schlechter stand, Georg und Wolfgang aber einen bzw. zwei Bauern bei guter Stellung mehr hatten. Als Patrick an Brett 1 seinem Gegner dann noch ein remis abtrotzen konnte, gingen wir zuversichtlich in die sechste und letzte Stunde des Kampfes, da auch Georg seinen Vorprung ausbauen konnte und nach etwa fünfeinhalb Stunden einen vollen Zähler an Brett 4 einfahren konnte.

Nun hingen alle Augen an dem entscheidenden Kampf an Brett 6. Leider fiel Wolfgang einer Kombination zum Opfer, wodurch er eine Figur verlor - so stand es zum Schluss 4:4, wodurch beide Mannschaften noch alle Möglichkeiten zum Abstieg in die Verbandsklasse haben.

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Vonkeln 1 unterliegt in der Jugendverbandsliga gegen Mettmann mit 13:10

Gegen die - zumindest seitens des Trainers - sehr engagierte Mannschaft von Mettmann Sport unterlag unsere Jugendmannschaft knapp mit 13:10 (3,5:2,5).

Zwar konnten sowohl Sarah an Brett 4 als auch Richard an Brett 5 sehr rasch ungefährdete Siege einfahren, nach der Niederlage von Noemi an Brett 6 war der Kampf aber wieder offen, da Falk an Brett 3 leider kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen war. Die Entscheidung musste also an den Spitzenbrettern fallen, wo David und Alejandro ihr Bestes gaben.

Leider führte David zwei Mal unglückliche Vereinfachungen bei Wenigermaterial herbei, was sein routinierter Gegner eiskalt ausnutzte; mit einer Leichtfigur weniger im Endspiel musste er dann die Waffen strecken, was aufgrund der Spezifika im Jugendschach (0 Punkte für ein freigelassenes Brett, 1 Punkt bei Antritt, zwei Punkte bei remis und drei Punkte für einen Sieg) den Verlust des Mannschaftskampfes zur Folge hatte, obwohl Alejandro zu diesem Zeitpunkt klar auf Gewinn stand.

Nach einer nervenaufreibenden Schlussphase, die einer eindeutigen Aufforderung an das Jugendtraining zur Intensivierung des Endspieltrainings gleichkam einigte sich Alejandro an Brett 2 mit seinem Gegner auf ein remis zum Schlussstand von 13:10 (3,5:2,5) für die Gastgeber.

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Am 19.01.2019 traf unsere U20 auf die Jugendauswahl von Remscheid. Da wir leider nur mit fünf Jugendlichen antraten, blieb das Brett 3 frei und Roschan Vinotharan gewann kampflos. (3:0) Das erste Spiel wurde an Brett fünf entschieden, als Johan Schellenbach mit zwar etwas schlechter aber noch nicht verlorener Stellung gegen Erik Vöpel aufgab. (6:1) An Brett vier konnte sich Sarah Pflaum gegen Hendrik Vöpel durchsetzen und es stand (7:4) für die Gastgeber.

Florian Wahlmann wurde am Brett sechs von der NRW-Qualifizierten Zoe Beckert geschlagen. (10:5) Durch einen glücklichen Zufall siegte David Siegler an Brett eins gegen die klar besser stehende Daria Herbertz, weil sie leider vergessen hatte ihr Handy abzuschalten und einen Anruf in der Partie bekam. Sonst hätte sie vermutlich gewonnen. (11:8)

Sehr lange und ausdauernd spielten Nils Hülsmann und Alejandro Loriguillo an Brett zwei. Zum Schluss bewies Alehadro, dass er seine Lektion über das Bauernquadrat gelernt hat und konnte seine geopferte Dame durch einen umgewandelten Bauern ersetzen und damit die Partie gewinnen. (12:11)

Das wir trotz gleicher Anzahl von Niederlagen zu Siegen verloren haben ist der Sonderregel für Jugendspiel geschuldet, wobei jedes antretende Kind einen Punkt erhält. daher wäre es schön, wenn wir in Zukunft alle Bretter besetzen könnten, damit wir in ähnlichen Spielen hier wenigstens einen Gleichstand mitnehmen können. Ausserdem gewinnt man auch bei einer Niederlage Erfahrung.