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Netter Grillnachmittag tröstete über ein unglückliches 4:4 gegen Solingen 28 hinweg

Fast hätte es in diesem Mannschaftskampf ein historisches Ereignis gegeben: Bis Samstagmittag schien es, als würde unsere erste Mannschaft in der anstehenden vierten Runde der Verbandsliga in nomineller Bestbesetzung antreten. Leider erkrankte Oliver kurzfristig; glücklicherweise konnte Marc kurzfristig einspringen.

Zum Mannschaftskampf selber zeigte sich das Spiellokal als wahre Wintertraumlandschaft mit Mengen an Schnee wohin man schauen konnte; und da wir mit Solingen ebenfalls wintererprobte Schachfreunde erwarteten konnte der Spieltag ohne nennenswerte Verzögerung starten.

Bereits nach etwa einer Stunden hatten sich auch Patrick an Brett 1 und Felix an Brett 5 jeweils mit ihren Gegnern auf Blitzremis geeinigt; eine durchaus nicht unumstrittene Praxis, da so gegen Ende durchaus Punkte fehlen können.

Nach etwa drei Stunden dann verkehrte Welt an den Brettern 6 (Georg) und 4 (Falk): Während Georg nach einem Patzer seine Dame gegen Turm und Springer geben musste und kurzzeitig objektiv bedeutend schlechter stand, stand Falk klar auf Gewinn. (Un-)geschickte Abwicklungen auf Solinger bzw. Vonkelner Seite führten dann sowohl bei Georg als auch bei Falk zu sehenswerten Matts (!) - nur anders als erwartet: Georg gewann und Falk verlor in Zeitnot.

Dann passierte lange nichts, bis Ulrich an Brett 2 letztlich souverän gewinnen konnte - und Marc seine klare Gewinnstellung leider verlor, was nur einem Blackout geschuldet gewesen sein kann.

Zum Schluss spielten noch Markus an Brett 3 und Lisa an Brett 7 remis - beide hätten, wie die Analysen ergaben, mehr aus ihren Stellungen machen können. So stand am Ende eine Punkteteilung, die nicht zufriedenstellen konnte.

Versöhnlich stimmte zum Abschluss unser Wintergrillen: Carsten hatte dankenswerterweise für Fleisch und Nudelsalat, Falk für Brötchen und Georg für die Kohle gesorgt, so dass wir diesen Spieltag bei einem schneegekühlten Bier ausklingen lassen konnten.

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Kenny, Ferdi und David erzielen Achtungsergebnisse in Kranenburg

Am Morgen des 2. Januar ging es für unseren Schachnachwuchs nach über 1,5 Stunden Fahrt bis fast an die holländische Grenze nach Wolfsburg-Nütterden in die Jugendtagungsstätte Kranenburg, um in der Woche bis zum 6. Januar an den Einzelmeisterschaften der Schachjugend Niederrhein teilzunehmen.

In der Altersklasse U12 (mit 18 qualifizierten Spielern aus den 5 Bezirken des Verbandes) starteten gleich drei Vonkelner, und damit erstmals überhaupt jemand aus unserem Nachwuchs auf Verbandsebene wieder nach 9 Jahren.

Kennedy Boos, an Platz 10 gesetzt, erwischte als Bezirksmeister einen miserablen Start mit 0/3, aber kämpfte sich stark zurück, indem er dann alle übrigen Partien gewann und so mit 4/7 auf dem geteilten 5.-7. Platz landete.

Ferdinand Schneider, an Platz 4 gesetzt, war sehr hoffnungsvoll nach Kranenburg gefahren, musste sich jedoch im Turnierverlauf den ungewöhnlichen und manchmal auch, gerade für junge Teilnehmer, sehr schwierigen Turnierbedingungen beugen und war selber mit seiner Leistung von 2,5/7 nicht zufrieden. Allerdings muss man berücksichtigen, dass er als 2008er-Jahrgang gegen bis zu 3 Jahre ältere Kinder spielen musste, da die Altersgrenze der U12 beim Jahrgang 2005 liegt, und er somit noch drei weitere Male hier mitspielen könnte.

David Siegler rutsche am Sylvesterabend noch kurzfristig als Nachrücker ins Teilnehmerfeld und absolvierte souverän sein erstes externes Turnier. Seine 3,5/7 bedeuteten einem geteilten 8.-12. Platz, allerdings kämpfte er im Großteil des Turnieres an den vorderen Brettern, da er mit einer Startplatzierung von Nr. 14 direkt die Nr. 5 der Liste in der ersten Runde besiegt hatte. 

Alle drei dürfen übrigens auch noch in der nächsten Saison in der U12 starten, was sowohl für die Einzel- als auch für die Mannschaftsmeisterschaft Hoffnungen weckt. 

Dann werden wir auch schauen, inwieweit auch wir Betreuer mitschicken...denn augenscheinlich spielen viele der anderen Kinder und Jugendlichen heute nicht mehr alleine wie zu den Jugendzeiten unserer Trainerriege, sondern werden selbst hier in der U12 schon zwischen den Partien von mit- oder anreisenden Erwachsenen auf ihre kindlichen Gegner vorbereitet... Eine Erfahrung, auf die wir leider nicht vorbereitet waren und zumindest ich nur (erst) von NRW-Meisterschaften kannte...

Und außerdem scheint die Betreuungssituation und Organisation vor Ort auch eine Begleitung auch nahezulegen...

Alle Tabellen und Infos unter: http://www.schachjugend-niederrhein.de/sjnr-em1617.html (zumindest im Moment mit Ergebnissen bis zur 6. Runde)

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Vonkeln II siegt mit 4,5:3,5 gegen OTV

In einem bis zum Schluss umkämpften Spieltag konnte unsere Zweite zwei wichtige Punkte gegen die nominell stärkere Mannschaft aus Solingen-Ohligs einfahren.

Schon ziemlich früh konnte Peter dank (trotz?) seiner geliebten "Langarm-Affen-Eröffnung" an Brett 8 einen vollen Punkt einfahren; dann tat sich lange nichts, bis nach gut drei Stunden Carsten an Brett 2 nach wechselhaftem Verlauf der Partie remis spielte...leider, denn die Stellung war, wie nachträgliche Analysen ergaben, klar gewonnen.

Bernd an 7 und Sascha an 5 leider verloren leider. Einen etwas fahlen Beigeschmack bekam der Mannschaftskampf, als Thomas an Brett 1 gewohnt souverän gewonnen hatte und sein Gegner das Analyseangebot mit einem unwirschen "Danke, kein Bedarf!" quittierte und Marcs Gegner an Brett 3 in verlorener Stellung nach einem sehenswerten Opfer auf g3 einfach die Zeit ablaufen ließ und der Sieg beim Mannschaftsführer reklamiert werden musste.

Es sah nach einem deutlicheren Sieg aus; leider machte es Dirk unnötig spannend, als er in aktiverer Stellung in Zeitnot erst eine Figur und dann einen Turm ohne Not zum 3,5:3,5 stehen ließ.

Nach langem Kampf konnte jedoch Wolfgang selber siegen und damit auch den Mannschaftskampf für gewonnen erklären.

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Team aus Vonkeln nimmt am Erfurter Schachfestival teil

Eine fünfköpfige Vonkelner Delegation bestehend aus der Familie Boos (Markus, Kennedy und Moses) sowie der Familie Loriguillo (Georg und Alejandro) hat wie schon 2005 (Markus und Georg) und 2015 (Markus und Kennedy) am Erfurter Schachfestival teilgenommen.

Während Markus im Meisterturnier (DWZ >1900) mit 5 aus 8 Punkten ungeschlagen im oberen Viertel landete, hatte Georg im Hauptturnier (DWZ <2000) weniger Glück: am Mittwoch und Donnerstag waren fiebergeschwächt bei durchweg schwächeren Gegnern nur 1/4 Punkten drin, so dass er am Ende mit 3,5 aus 8 Punkten nur ein Platz im Mittelfeld zu Buche stand.

Die Kinder konnten im Amateurturnier allesamt ihr gestecktes Ziel übererfüllen, wobei Moses als Drittletzer der Setzliste bei 107 Teilnehmern mit sensationellen 3,5 Punkten aus 7 Partien und einer Performance von 1358 Punkten im guten Mittelfeld landete und bei einem Sieg in der letzten Runde gegen seine fast 12x so alte Gegnerin sogar noch einen Ratingpreis erreicht hätte.

Alejandro und Kennedy erzielten mit jeweils 2,5 aus 7 Punkten ebenfalls gute Ergebnisse und werden auch dank des guten Rahmenprogramms bestehend aus einem Würfelblitzschachturnier und der guten Verpflegung im und um das Hotel im kommenden Jahr bestimmt gerne wiederkommen.

 Moses und AleErfurter Schachfestival

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Weihnachtsfeier mit "traditionellem" Handicapturnier

Nach den erfolgreichen Teilnahmen in der U12/U10-Einzel-Meisterschaft und der Qualifikation für die U-12-Mannschaftsmeisterschafts-Endrunde im Verband fand am Montag, 12. Dezember die Weihnachtsfeier mit den Schachjugendlichen und ihren Eltern statt.

Es waren so viele gekommen, dass sich in der Hütte kaum noch Platz zum Atmen fand...und obwohl einzelne Kids weiter in der Küche mit Wolfgang trainierten, sehr viele Eltern sich um das süße Büffet kümmerten, Geschwister, Freunde und Verwandte sich dem gemütlichen Plausch hingaben, nahmen immer noch 19 TeilnehmerInnen (Kinder, Eltern und Trainer) am vorweihnachtlichen Blitzturnier teil, bei dem, um "Gerechtigkeit" herzustellen, stärkere Spieler mit Zeit- und Material-Handicap spielen mussten, sodass der Spaß im Vordergrund stand und einige Spieler weiter vorne landeten, als sie vorher gedacht hätten.

Alles in allem ein äußerst gelungener Jahresabschluss, der von Jugendwart Felix Wassermann mit Nikolausgeschenken versüßt wurde.

In den kommenden Wochen gilt es, den Vonkelner (Nachwuchs)Spielern bei ihren weihnachtlichen Turnierteilnahmen die Daumen zu drücken, bevor im Jugendbereich zunächst das Training am 9. Januar und dann die anderen Turniere etc. wieder los gehen.