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Montag, 02.04.2018 – Samstag, 07.04.2018

Die NRW-Jugend-Einzelmeisterschaften 2018 wurden vom 02. bis zum 07. April in Kranenburg ausgetragen. Unsere Teilnehmer waren David Siegler in der Offenen JEM und Ferdinand Schneider in der U10, der durch zwei Schlussrundenniederlagen die Qualifikation zur Deutschen leider verpasst hat. Die Paarungen und Tabellen können auf der NRW-Seite verfolgt werden.

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18.03.2018: Dritte Mannschaft schafft den Aufstieg in die 2. Bezirksliga // Erste Mannschaft rettet ein glückliches 4:4

Die Vonkelnererste Mannschaft startete ihre Reise bei leichtem Schneefall ins schöne Viersen bei Mönchengladbach, wo der Mannschaftskampf gegen unsere Gastgeber in einem Spiellokal stattfand, bei dem man wohl selbst als Vonkelner anerkennen muss, dass Turnierareal, möglicher Grillplatz und Außenspielfläche fürs Jugendtraining besser sind als zu Hause!

Besser gespielt haben auch die abstiegsgefährdeten Viersener gegen unsere im Niemandsland der Tabelle dümpelnde erste Mannschaft. Als Patrick nach einer Dreiviertelstunde verspätet hinzu kam (und zum Glück die dicke Schneedecke auf Deutschlands Straßen im Südwesten der Bundesrepublik überstanden hatte), standen wir zwar an den Brettern 2-4 noch gut, aber dann wurde eine der schlechtesten Leistungen dieser Saison gezeigt.

Felix begann den Negativreigen, indem er in den Faden verlor ihn nicht wieder aufnahm und seinem Gegner nach 2,5 Stunden die Hand reichen musste. Auch Lisa ein Brett daneben sah da stellungsmäßig gar nicht mehr so gut aus und Wolfgang war einem heftigem Angriff ausgesetzt. 

Oli war der Einzige der eine schöne Stellung vorweisen konnte und konnte den Anschlusstreffer zum 1-2 erzielen; Wolfgang war einem heftigem Angriff ausgesetzt und musste sich direkt nach der Zeitnotphase zum verdienten 1:3 ergeben.

Georg hatte sich lange gut gegen das Wolgagambit seines Gegners wehren können und stand zwischendurch auch sehr vorteilhaft; nach ein paar Fehlgriffen in der Zeitnotphase war die Stellung aber auch eher auf Verlust.

Ulrich hatte als einzig Verbliebener eine gute Stellung, bei der man auf einen halben Punkt oder mehr hoffen konnte. Patrick hatte am Spitzenbrett nun zwar seinen Zeitnachteil wieder hereingeholt, aber in Zeitnot zauberte der Gegner hochtaktische Chancen beim Königsangriff hervor. Nach der Zeitkontrolle sicherte dieser dann den halben Punkt zum 3,5 -1,5 der Viersener durch Dauerschach herbei (ich vermute, es war sogar mehr für den Viersener drin), aber jeder von beiden Mannschaften war sich in diesem Moment sicher, dass das der Sieg der Heimmannschaft war.

In Gefühl des sicheren Verlustes fuhr Patrick dann wieder auf die Autobahn ("Ich wette, das geht 1,5:6,5 aus!"), um dort Kilometer 400-500 an diesem Tag zu verbringen und schaute zwei Stunden später entgeistert auf sein Handy und den Endstand des Mannschaftskampfes: 4-4 - ein großes "Was" mit gefühlten dreitausend überraschten Fragezeichen kam dann als Antwort unseres Spitzenbrettes in die Whatsapp-Gruppe der ersten Mannschaft, denn was war passiert?

Es hatte etwas von einem Wunder, auf einmal konnte Markus seine Stellung verbessen und auch Uli hat sein Endspiel in seine Richtung drehen können.

Zunächst fand der Gegner von Ulrich Perschke nicht die beste Verteidigung und umgedreht fand Ulrich die seinerseits beste Fortsetzung und markierte stark den zweiten Vonkelner Sieg. Dann konnte Markus das gegnerische Bauernopfer mit zwei eigenen Gegen-Bauernopfern zwar nicht zwingend kontern, aber bekam wieder Spielmöglichkeiten und die Partie kippte nach und nach bis zu einem gewonnenen Endspiel, und es kam um 15.30 Uhr eine sehr nette und faire Aufgabe (wie überhaupt der ganze Kampf unglaublich angenehm und nett verlief !) und es stand auf einmal 3,5 - 3,5 und Georg spielte noch.

Georgs Gegner hatte die ganze Zeit der knapp sechs Stunden dank Wolga-Gambit die Initiative, Georg sich aber gut verteidigt und in der Zeitnot-Schlussphase waren beide in einem Dame-Springer-Endspiel angekommen mit 3-1 Bauern für den Viersener. Aber, aber... Unter den Augen aller noch dagebliebenen 15 staunenden Spieler und einiger Kiebitze drohte Georg, seinen Springer für die letzten Bauern zu geben oder drohte Dauerschach, sodass der Gegner seinerseits Georgs König durch die Gegend jagte. Um 15.55 dann der Schrecken fast aller beteiligten Zuschauer (außer den Spielern hatten es wohl alle gesehen), denn ein einzügiges Matt mit einem weißen König auf d4 wäre möglich gewesen, doch es folgte das nächste Schach, ein Bauerngewinn durch Georg, Damentausch und die theoretische Remisschlussstellung, die beide auch nicht mehr ausspielten, sondern fair remisierten.

So unverdient wie heute war noch nie ein Vonkelner Mannschaftspunkt gewesen, da waren sich alle sicher. Ganz großes Kino, obwohl es ja für uns um nichts mehr ging. Und unseren Gegner noch einmal vielen Dank für eine sehr tollten Kampf in sehr angenehmer Atmosphäre. Viel Glück bei Kampf um den Klassenerhalt!

 

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25.02.2018 Niederlage in der Eisschlacht von Vonkeln

In einem hochemotionalen Kampf unterlag unsere erste Mannschaft letztlich mit 3:5 gegen die vom Niederrhein angereisten Weselaner. Und wie nicht zum ersten Mal, wenn Schachfreunde aus dem Niederrhein in das Vonkelner Hochgebirge anreisen, gab es auch dieses Mal Schwierigkeiten - unserer Eiswarnung folgend hatten unsere Gegner den Wagen oben stehen gelassen und waren zu Fuß den Waldweg heruntergekommen, wobei einer gestürzt war. Glücklicherweise ist nichts schlimmeres passiert und der Kampf konnte mit knapp zehn Minuten Verspätung beginnen.

Schachlich begann der Kampf mit einem Fehlstart - Lisa an Brett 7 erlag recht schnell einem Scheinangriff ihres Gegners, indem sie ein Mal daneben griff und auch Patrick musste an Brett 1 ungewohnt schnell die Waffen strecken, nachdem ihm in seiner Spezialität, der französischen Verteidigung, ein groben Schnitzer unterlief; auch Georg musste gegen Ende der vierten Stunde seiner Unachtsamkeit, einem eingestellten Bauern, Tribut zollen.

Das Unheil gegen die eigentlich befreundeten Weselaner nahm seinen Lauf, als die nicht näher zu definierenden Laute und Ausrufe an Brett 8 Überhand nahmen und sich Vonkelner Spieler dadurch gestört fühlten; dies gepaart mit unüberwindbaren Schwierigkeiten mit einer korrekten Partienotation des Weselaner Spielers bei gleichzeitiger Zeitnot von Thomas führten zu sehr unschönen Zwischenfällen, bei denen zwischenzeitlich auch ein Protest wegen des Glatteises an dem Zuweg zu Vonkeln drohte.

Falk musste trotz zwischenzeitlich deutlich besserer Stellung bei dreimaliger Stellungswiederholung remis geben und auch Wolfgang vergab ein klar gewonnenes Endspiel unglücklich zum remis, so dass es zwischenzeitlich 4:1 gegen uns stand. 

In finaler Zeitnot von Thomas an Brett 8 griff Patrick als playing captain durch und erstritt wegen des immer noch fortwährenden Durcheinanders bei der Notation eine zweiminütige Zeitgutschrift für Thomas. Danach kehrte an diesem Brett glücklicherweise Ruhe ein, weil sich Brett 1 unserer Gäste demonstrativ neben das Brett stellte und seinen Mannschaftskollegen zur regelmäßigen Notation ermunterte.

Neben dem strittigen Brett ging die Aufregung munter weiter und kulminierte in sehr unschönen lauten Beschimpfungen zwischen einzelnen Spielern und in einer dieser Form in Vonkeln nie dagewesenen Aggression, bei der einer der Gäste ein Schachbrett in der Küche umschmiss und laut wütend durch das Spiellokal polterte.

Nach etwa fünfeinhalb Stunden endeten dann auch die noch fehlenden drei Partien - Ulrich konnte an Brett 2 mit ebensovielen Damen auf dem Brett sehr schön gewinnen und auch Thomas konnte mit noch 9 Sekunden auf der Uhr mit König und Dame gegen König mattsetzen - an dieser Stelle ein besonderer Glückwunsch an diese Nervenleistung; nach über einer Stunde finaler Zeitnot noch eine Partie sauber zu Ende zu bringen verdient allen Respekt.

Quasi gleichzeitig musste Oliver sein Turmendspiel unglücklich verloren geben, auch hier wäre ein remis drin gewesen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich sowohl bei uns als auch bei den einzelnen wutschnaubend wieder abgereisten Schachfreunden aus Wesel die Gemüter ein wenig den Außentemperaturen genähert haben. Denn: es geht nicht nur um Nichts (wir spielen ja nur Schach und löschen keine brennenden Ölfelder oder operieren Kinderherzen), sondern innerhalb dieses Nichts ging es auch schachlich um Nichts (weder wir noch unsere Gäste werden nach derzeitigem Stand auf- oder gar absteigen).

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Nach zwei vorausgegangenen Siegen gegen SW Remscheid und die ESG musste die U20 - I heute leider eine Niederlage einstecken und somit wohl den Kampf um den Nachrücker-Aufstiegsplatz in die Regionalliga aufgeben.

Gleichzeitig zeigte jedoch auch der heutige Kampf wieder, dass der Vonkelner Nachwuchs, der als Aufsteiger auf dem dritten Tabellenplatz liegt, dass sie gegen jede Mannschaft mithalten können.

Es ging leider mit der schlechten Nachricht los, dass unser Jugendgastspieler Samuel auf Grund von Abiturvorbereitungen doch nicht mitspielen konnte. So reiste eine reine U12/U10-Mannschaft nach Erkrath, wo man auf eine U18/U16 Mannschaft treffen sollte.

David musste sich an Brett 1 der Gegenwehr eines vier Jahre älteren und 600 DWZ-Punkte schwereren Gegners erwehren, was ihm auch lange Zeit sehr gut gelang.

An den Brettern 3-6 waren vier ungefähr gleichstarke Duelle zu verzeichnen, allerdings waren auch hier die Gegner alle 5-9 Jahre älter...

Moses sorgte nach 45 Minuten mit einem schönen Sieg zur 3-1 Führung,

dann willigte Paul bei seinem ersten Einsatz für diese Mannschaft in ein Remis ein und Alejandro musste nach Figurenverlusten leider die Segel streichen, es hieß nun 6-6 (1,5-1,5).

Nachdem leider gleichzeitig eine schöne Kombinationsidee von Kennedy nach hinten losging und der gegnerische Kaderspieler am Spitzenbrett mit einer sauber vorgetragenen französischen Positionspartie David bezwingen konnte, war der Kampf nach gut zwei Stunden entschieden.

Ferdinand spielte an Brett 2 seine schön angelegte Partie bis ins Endspiel weiter, wo er sich dann nach über 2,5 Stunden mit seinem älteren und 200-DWZ-Punkte-schwereren Gegner friedlich auf Remis einigte, und so kam es zum Endstand von 10-14 (2-4).

Eine Niederlage, die wohl zu großen Teilen auf das höhere Alter der Erkrather zurück zu führen ist, und daher auf weitere Erfolge in der Zukunft der Vonkeln U20 - I hoffen lässt.

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In der Jugendverbandsliga gewann die Erste Jugendmannschaft das Lokaylderby gegen die Erste der ESG souverän mit 15-9 (4,5-1,5) !

Im Winterwunderland Vonkeln - die Außenfläche entsprach eher einer Curlingfläche statt der Pickbahn - und bei Temperaturen, die einen erfreuen, dass man einen schönen Kamin hat, spielten beide Mannschaften in voller Mannschaftsstärke und mit bester Aufstellung, wenn man davon absieht, dass (logischerweise und vor der Saison vereinbart) Jugendgastspieler Samuel sich aus dem Duell seiner beiden Vereine heraushielt.

Der Start war zwar nicht optimal; Immanuel verlor seine Dame ganz schnell in der Eröffnung; doch als er nach einer knappen Dreiviertelstunde die Niederlage eingestehen musste, standen Kenny, Alejandro und Moses schon gut und die beiden Spitzenbretter David und Ferdinand waren auch noch völlig ausgeglichen.

Aus dem 0-1 (1-3 Jugendwertung) Rückstand wurde dann durch souveräne Siege nach eineinhalb Stunden von Kennedy und Alejandro eine 2-1 (7-5) Führung. In dem Moment, in dem Moses dann seinen Mehrturm bei besserer Stellung nach zwei Stunden zurück einstellte, gewann Ferdinand sehr schön seine Partie, sodass das Mannschaftsremis schon mathematisch sicher war. Moses wickelte in ein Endspiel Dame-Springer gegen Dame-Springer ab, und mit zwei Mehrbauern bot er im Mannschaftssinne ein Remis an, da das Spitzenbrett noch völlig offen und mit beiderseitigen Chancen stand. Mit diesem Zwischenstand von 3,5-1,5 (12-8) konnte dann David deutlich besser umgehen als sein gleichstarker Gegner, dessen Anspannung nun in der dritten Stunde nachließ und er Material einstellte, sodass nach knapp drei Stunden David einen schönen Sieg zum 4,5-1,5 (15-9) Endstand einfahren konnte.

Im dritten Jugendmannschaftskampf war das die dritte gute und geschlossene Mannschaftsleistung, auf die man stolz sein kann und die Jugend drückt den beiden Erwachsenenmannschaften, die nun am Sonntag spielen, die Daumen!