22.09.2019 1. Mannschaft spielt 4:4 gegen SC Erkrath

Manchmal gibt es sie doch, diese Déjà-Vus...und heute sollte es ein solches geben. Wie vor einem halben Jahr spielten wir auch dieses Mal zuhause gegen Erkrath, und wie vor einem halben Jahr waren unsere Gäste uns nominell deutlich überlegen.

Der Kampf begann sehr zahm - nach weniger als einer Stunde hatten sich unsere beiden Spitzenbretter Patrick und Ulrich auf wenig ausgekämpfte Remise geeinigt, und wenig später konnte Multi an Brett 8 seine vorteilhafte Stellung leider nur in ein ebenfalls remisiges Endspiel abwickeln - 1,5:1,5.

Dann nahm das Drama langsam seinen Lauf - Thomas verlor an Brett 7 zunächst einen Bauern, dann eine Figur und schlussendlich die Partie. Nun galt es, diesen Rückstand wieder aufzuholen - nur wer sollte es tun? Oli kämpfte in einem Endspiel mit ungleichen Läufern und einem Wenigerbauern um remis, Fredi kämpfte in einem Turmendspiel mit Wenigerbauern um remis, Lisa stand in ihrem Läuferenspiel ebenfalls sehr bedrückt und auch Georg stand in seinem Doppelturmendspiel mit einem Wenigerbauern höchstens remis.

Kurz nach der Zeitnotphase fielen dann die zunächst erwarteten Entscheidungen - Oli konnte an Brett 3 sein Endspiel halten und auch Fredi an Brett 5 gab in theoretischer Remisstellung unentschieden. Da bei Lisa auch theoretisch höchstens remis zu holen war (so kam es dann auch nach gut fünf Stunden Spielzeit), sollte Georg es "irgendwie" richten.

Also begann die Zeit der höchst fragwürdigen Turmmanöver und des Fischens im Trüben - sensationellerweise mit Erfolg. Nach weit über sechs Stunden (Inkrementregelung sei Dank) fiel Georgs Gegner in einem eher gleichen Endspiel auf ein Scheinopfer rein und verlor. 

Somit endete der Kampf ebenso wie sein Vorgänger vor einem halben Jahr nach einer enormen Kampfleistung (vor einem halben Jahr war es Fredi) 4:4 - gegen die nominell stärkste Mannschaft der Liga ein durchaus respektables Ergebnis.